ZENTRUM DER KERAMIK
Alles begann mit den berühmten salzglasierten Kannen und Krügen des Kannenbäckerlandes, doch damit hört es nicht auf! Heute ist Höhr-Grenzhausen nicht mehr nur die Wiege der Keramik, sondern das moderne Zentrum des keramischen Kunsthandwerks und der Ausbildung.
Historische und zeitgenössische Keramik hautnah erleben – ob als Besucher oder Student – das haben sich unter anderem das Bildungs- und Forschungs-Zentrum Keramik (BFZK) sowie Europas größtes Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen auf die Fahnen geschrieben.

Die Stadt Höhr-Grenzhausen wurde am 30. Oktober 2025 offiziell in das weltweite Netzwerk der UNESCO Creative Cities aufgenommen. Sie ist damit eine von 8 Städten in Deutschland, die überhaupt zum UNESCO Netzwerk von über 400 Städten auf der ganzen Welt gehören. Eine einmalige Auszeichnung und etwas außergewöhnliches auch für Rheinland-Pfalz.

Höhr-Grenzhausen brennt Keramik
Ostermontag, 6. April 2026
Saisonauftakt in der UNESCO Creative City
Keramikwerkstätten und Keramikmuseum Westerwald geöffnet. Kostenloser Pendelbus
Als einzige Kleinstadt im Netzwerk der UNESCO Creative Cities gehört Höhr-Grenzhausen zu einem internationalen Kreis kreativer Metropolen. Zum Start der touristischen Saison lädt die UNESCO Creative City am Ostermontag, 6. April 2026, von 11 bis 18 Uhr zum Keramikfestival „Höhr-Grenzhausen brennt Keramik“ ein. Die Veranstaltung verwandelt das Zentrum Europäischer Keramik in einen lebendigen Treffpunkt für Kunst, Innovation und Tradition.
In den Töpfereien und Werkstätten haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, Keramikerinnen und Keramikern bei der Arbeit zuzusehen, Fragen zu stellen und die vielfältigen Möglichkeiten der Arbeit mit Ton kennenzulernen. Zeitgenössische Positionen stehen dabei ebenso im Fokus wie bewährte Techniken und die lange handwerkliche Tradition, die Höhr-Grenzhausen seit Jahrhunderten prägt.
In liebevoll hergerichteten Werkstatträumen, Galerien und Läden warten handgefertigte Lieblingsstücke:
individuelle Gebrauchskeramik, meist auf der Töpferscheibe entstanden, Schmuck, künstlerische Unikate oder der beliebte „Höhrer Hocker“ für den Garten. Die Keramiker decken sprichwörtlich ihre Tische mit allem, was ihr Handwerk zu bieten hat.
Als idealer Start- oder Endpunkt empfiehlt sich ein Besuch im Keramikmuseum Westerwald. Das Museum ist an diesem Tag bei freiem Eintritt geöffnet und ergänzt das Festivalprogramm mit eigenen Angeboten.
Ein übersichtlich gestalteter Flyer informiert über alle Programmpunkte und führt zu den beteiligten Werkstätten. Die Gastronomie in der Stadt bietet regionale und internationale Speisen an. Für eine bequeme Verbindung zwischen den einzelnen Veranstaltungsorten sorgt ein kostenloser Pendel-Bus. Innerörtliche Parkplätze stehen ebenfalls kostenfrei zur Verfügung.
Höhr-Grenzhausen liegt verkehrsgünstig zwischen den Ballungsräumen Rhein-Ruhr und Rhein-Main. Die Anreise erfolgt über die A3 Köln–Frankfurt sowie ab dem Dreieck Dernbach über die A48 Richtung Koblenz und ist in weniger als einer Stunde möglich.
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Samstag, 6. und Sonntag 7. Juni 2026
Europäischer Keramikmarkt in Höhr-Grenzhausen

KERAMIK ERLEBEN
– ob als Besucher oder Student – das haben sich unter anderem das Bildungs- und Forschungs-Zentrum Keramik (BFZK) sowie Europas größtes Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen auf die Fahnen geschrieben. Die Stadt Höhr-Grenzhausen ist zudem Mitglied der „European Route of Ceramics“ und im „Verband der deutschen Keramikstädte e. V.“.




